Referenzen

Lara Weidmann  

Ich teile mit Julica die Vision einer Harmonie zwischen Reiter und Pferd. Viele sprechen von Harmonie. Sie zu erleben treibt einem die Tränen in die Augen vor Glück. Es sind nur Momente, in denen ich dieses Gefühl erlebe, aber sie lassen erahnen, wie empfindsam unsere Pferde wirklich sind und welch Wunder es ist, dass sie sich auf eine derartige Verbindung mit uns einlassen.

 

Ich wohne in meinem Körper und mein Körper ist es, der mit meinem Pferd in direkte Verbindung tritt. In meinem Körper spiegelt sich meine mentale Situation und umgekehrt. Und dies wiederum spiegelt mein Pferd.

 

Manche eingespeicherten Bewegungsmuster stellen sich für das Wohlbefinden meines Pferdes und mir als hinderlich heraus. An diese Bewegungsmuster heranzugehen ist ausgesprochen intim; manchmal beängstigend, manchmal wohltuend, manchmal befreiend.

 

Ich bin sehr froh in Julica eine Partnerin gefunden zu haben, an die ich mich vertrauensvoll und ohne Hemmungen wenden kann, wenn es um Dinge in meinem Körper geht, zu denen ich alleine keinen Zugang finde.

 

Es ist für mich ein schönes Erlebnis, wie ich in Julicas Unterricht vollkommen in mich hineinfühle und neue Bewegungen wahrnehme. Meine Pferde zeigen mir sofort, wie sie meine Regungen registrieren. Ihre Ohren sagen: „Oh, das ist ja interessant. Was machst du da?“ Sie kommentieren jede Bewegung, in dem sie mich spiegeln. Wir sind in einem Körperdialog wie Julica es so schön nennt und um uns herum scheint alles zu verschwinden.

 

Am nächsten Tag, an dem man wieder alleine auf seinem Pferd sitzt, findet man sich in der schwierigen Situation, in alte Bewegungsmuster zurückzufallen. „Mist, wo war noch gleich der Knopf für dieses gute Gefühl, welches ich gestern hatte“. Aber wenn man den Humor besitzt über seine Unzulänglichkeiten zu lachen, überrascht einen dieses gute Gefühl kurze Zeit später, ohne dass man es erwartet hat.

 

Ich danke Julica für die Energie und das Herzblut, welche sie in ihre Forschungen steckt, um uns mit einer solchen Kompetenz weiterzuhelfen. Ich bin sicher, sie wird bis zu ihrem Lebensende weiter forschen und wünsche ihr, uns und den Pferden eine schöne Zeit dabei!

 

Lara Weidmann

Nicole Weinauge

Ich trainiere und lehre seit 1999 nach der Schule der Légèreté und bin seit 2007 lizenziert.

 

Seitdem arbeite ich auch mit Julica und ihrem Pony "Maybe". In unserer Arbeit hat sich immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, das richtige Körpergefühl für diese Arbeit zu haben und sich darin immer weiter zu entwickeln.

 

So hat sich Julica auf die Reise gemacht, um viele viele Studien zu betreiben und Lehrgänge zu besuchen. Denn es wurde schnell erkennbar, wie abhängig das Bewegungsgefühl des Reiters von alten Erfahrungen, Traumata und somit bestimmten Emotionen ist.

 

So ist ihr Konzept Sitz-Kunst geboren. Eine Arbeit, die dem Reiter die Möglichkeit bietet, sein Bewegungsgefühl im tieferen Sinne zu verbesseren.

 

Mittlerweile unterrichtet sie weltweit meine Schüler, um auch sie darin zu unterstützen, kombiniert in der feinen gymnastischen Arbeit der Légèreté, sich selbst emotional/körperlich dem Pferd immer besser anzupassen.

 

Auch ich habe viele faszinierende Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln können. Insbesondere, wenn es um die kleinsten Details des Bewegungsablaufes des Pferdes geraden in den hohen Lektionen geht.

 

Besonders einprägsam war, wieviel Kontrolle das Unterbewußtsein auf das Pferd aufgrund dessen, dass sich zwei völlig unterschiedliche Körper zusammen bewegen, ausüben möchte. Das war eines der wichtigsten Veränderungen, die ich durch Julicas Arbeit mit dem integrierten TRE (release-rebalance-renow) über mich selbst lernen konnte. Minero und ich danken ihr von Herzen für ihren unermüdliche Hilfestellung!!

 

Nicole Weinauge


Sitzkunst-allowing motion through awareness